Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (exkl. Liegen)
   Persönliche Beratung       

Dejarnette Blockboard

119,00 €*

Inhalt: 1
Polsterfarben

Produktinformationen "Dejarnette Blockboard"

Produktbeschreibung

Das Blockboard ist ein Holzbrett mit dünner Schaumstoffbeschichtung und ist neben Sternalrolle und Keilen (Blocks) ein weiteres Element des Blocksatzes. Es wird in der Sacro-Occipital-Technik (SOT) sowie in der manuellen Technik eingesetzt. 


SOT

In der SO-Technik legen wir den Patient:innen auf der Liege sogenannte Blocks (Keile) unter das Becken. Die chiropraktischen Liegen sind jedoch im Beckenbereich oft zweigeteilt (alle Drop-Liegen), sodass sich zwischen den beiden Polstern eine Lücke befindet. Liegen die Patient:innen mit dem Becken genau in dieser Spalte, lassen sich die Keile auf der Liege nicht richtig platzieren: sie verkanten sich oder verrutschen. Das Blockboard bietet daher eine ebene Grundlage für die Keile. 


Manuelle Technik

In der manuellen Technik kann das Blockboard ebenfalls von Vorteil sein. Um Patient:innen an der Brustwirbelsäule (BWS) zu behandeln, sind die Polster von chiropraktischen Liegen oft zu weich. Die Hand der Chiropraktiker:innen sinkt zu tief ein, weil ein Widerstand fehlt. Dieser wird gegeben, wenn man das Blockboard unter die BWS platziert – nun lässt sie sich leichter lösen. Die BWS kann nicht nur auf der Liege behandelt werden, sondern auch, wenn die Patient:innen an der Wand stehen. Hier platzieren wir das Blockboard an der Wand hinter den Patient:innen.

Die englische Originalbezeichnung bei Lloyd lautet: Dejarnette Blockboard.

0 von 0 Bewertungen

Geben Sie eine Bewertung ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit dem Produkt mit anderen Kunden.


Häufig von unseren Kunden gemeinsam gekauft...

Becken-Blocks
Polsterfarben: Marineblau (STA 20)
Wie funktionieren Blocks? Ende der 1920er Jahre erfand der Osteopath und Chiropraktiker Dr. Major Bertrand Dejarnette die sogenannten Blocks (Keile aus Schaumstoff und Holz). Er entwickelte eine sanfte Art der Chiropraktik und behandelte Fehlstellungen im Beckenbereich mithilfe der Keile. Dabei machte er sich zum einen das Eigengewicht und zum anderen die Atmung der Patient:innen zunutze.  Die Blocks legen wir den Patient:innen, die auf einer Behandlungsliege auf dem Bauch beziehungsweise auf dem Rücken liegen, unter das Becken. Ihr Eigengewicht korrigiert bereits die Beckenlage. Bei jedem Ein- und Ausatmen bewegen sich Kopf und Kreuzbein. Die Bewegung des Kreuzbeins, das sich zwischen den beiden Beckenschaufeln befindet, führt wiederum dazu, dass sich die Ilio-Sacral-Gelenke (ISG, Kreuzbein-Darmbein-Gelenke) lösen. Das Becken wird in die richtige Richtung gelenkt und kann sich durch die Hebelwirkung der Keile ausgleichen. Ist die Brustwirbelsäule zu flach, so kann man zusätzlich eine Sternalrolle darunter platzieren. Wie werden die Blocks platziert? Vor der Behandlung prüfen Chiropraktier:innen zunächst die Beinlängendifferenz der Patient:innen in Bauch und Rückenlage. So sehen sie, welche Fehlstellung Darmbein (Ilium), Kreuzbein (Sacrum) und Lendenwirbelsäule (LWS) haben. Dabei platzieren sie einen Keil unter das kurze und den anderen unter das lange Bein. Auf diese Weise lässt sich sowohl der Ausgleich im Becken- und im LWS-Bereich erzielen als auch im cranio-sacralen System (Schädel-Kreuzbein-System).  Wie und wo die Keile an Patient:innen platziert werden müssen, lernt man in der Sacro-Occipital-Technik (SOT).  Die Chiropraktiker:innen ordnen den Grad des Verschleißes beziehungsweise der Pathologie von Patient:innen in einzelne Kategorien (0 - 3) ein. Bleibt Kategorie 1 unbehandelt, entsteht daraus Kategorie 2. Wird diese nicht behandelt, folgt Kategorie 3. Durch eine Schonhaltung, die die Patient:innen beispielsweise über zehn oder 20 Jahre eingenommen haben, entsteht irgendwann tatsächlich ein gravierender Schaden. Das Ziel der SO-Technik ist es, den Patient:innen durch die Kategorien rückwärts wieder in Richtung Kategorie 0 zu bringen.  Bei einem gesunden Menschen funktioniert das System noch gut (Kategorie 0). Kinder oder Ju-gendliche bilden oft eine ISG-Blockade aus. Das bedeutet, dass eine Seite des Beckens nicht mehr richtig funktioniert. Der Körper kompensiert dies zum Beispiel durch einen Schulterhoch- bezie-hungsweise Beckenschiefstand und neigt zu typischen Beschwerden (Kategorie 1). Kategorie 3 äußert sich meist in einer Ischialgie (Rückenschmerzen, die vom Ischias-Nerv ausgehen) oder in einem Bandscheibenvorfall (Prolaps).  Die Schonhaltung, die Patient:innen mit Beschwerden einnehmen, lässt sich im Spinalyzer (Gerät zur Vermessung der Wirbelsäule) analysieren. Patient:innen zeigen im Spinalyzer bestimmte Muster: Sie neigen sich zur Seite, schieben das Becken zur Seite, ziehen eine Schulter hoch oder neigen den Kopf. Mithilfe dieser Haltungsanalyse lässt sich das Problem im Körper lokalisieren und die Patient:innen können entsprechend auf die Blocks gelagert werden.  Zwischen den Behandlungen wird die Haltung de Patient:innen immer wieder analysiert, um zu prüfen, ob sie bereits in einer niedrigeren Kategorie angekommen sind. In Kategorie 1 und 3 platzieren wir die Keile in Bauchlage; in Kategorie 2 wird in Rückenlage geblockt. Das hängt damit zusammen, dass bestimmte Strukturen besser in Bauch- beziehungsweise Rückenlage erreichbar sind. Besondere Blocks Dejarnette-Blocks sind Keile, die fast parallel nach vorne zulaufen. Diese Blocks eignen sich vorwiegend für die Behandlung von Erwachsenen.  Lloyd-Blocks laufen konisch zu und werden nach vorne schmaler. Mit Lloyd-Blocks lassen sich sowohl kleine als auch große Patient*innen lagern.  Zur Behandlung von Kindern gibt es spezielle kleine Keile.  Eine Besonderheit stellen die Air-Blocks dar. Diese mit Luft gefüllten Keile nutzen wir gerne für Patient*innen, denen die Lloyd- oder Dejarnette-Blocks zu hart sind.Die englische Originalbezeichnung bei Lloyd lautet: Lloyd Adult Pelvic Blocks.

139,00 €*
Sternalrolle
Polsterfarben: Marineblau (STA 20)
ProduktbeschreibungEine Sternalrolle ist eine Schaumstoffrolle, die bei Patient:innen mit normaler bis flach gekrümmter Brustwirbelsäule (BWS) zum Einsatz kommt. Wir legen sie unter das Sternum (Brustbein), wenn sich die Patient:innen in Bauchlage auf der Behandlungsliege befinden. Denn die BWS lässt sich in Rückenlage oft nicht so gut justieren (einstellen).  Die Sternalrolle ist besonders dann hilfreich, wenn Patient:innen unter einer sogenannten flachen Kyphose in der BWS leiden. Diese abgeflachte Krümmung finden wir häufig in der oberen BWS. Bei einer bereits zu starken Krümmung sollte die Sternalrolle jedoch nicht eingesetzt werden – der Effekt würde sich in diesem Fall nur verstärken. Über die MethodeChiropraktiker:innen nutzen die Sternalrolle als Hebel, um die Zwischen- und Rippenwirbelgelenke zu öffnen und zu lösen. Auf diese Weise werden die Brustwirbel über die Rippen nach außen gedrückt. Dadurch verbessert sich die Haltung der Patient*innen auf der Liege und sie lassen sich somit leichter justieren. Wir haben zum einen beobachtet, dass Patient:innen durch diese Art der Lagerung häufig besser Luft bekommen. Zum anderen kann sich der zerebrospinale Fluss (Fluss der Rückenmarksflüssigkeit) zwischen Occiput (Hinterhauptsbein) und Sacrum (Kreuzbein) verbessern. Sprich, der cranio-sacrale Mechanismus funktioniert besser, wenn keine Stauchung in der BWS vorliegt. Bei der Sacro-Occipital-Technik (SOT) lagern wir Patient:innen häufig auf sogenannte Blocks (Keile). Dabei achten wir auf die Form der BWS und legen gegebenenfalls zusätzlich die Sternalrolle unter. Unabhängig von der SO-Technik und der Verwendung der Keile, kann man die Sternalrolle jederzeit als Unterstützung bei der Justierung der BWS einsetzen. Dabei lassen sich Patient:innen sowohl manuell als auch mit Aktivator, AccuStim oder Drop justieren.Die englische Originalbezeichnung bei Lloyd lautet: Sternal Roll 8 ½"

89,00 €*